Darmstädter Magistrat gibt grünes Licht für neue Hauptfeuerwache
In der Pfnorstraße in Darmstadt ist der Bau einer neuen Feuerwache geplant, die viele Anforderungen gleichzeitig erfüllen soll.
Sie soll der neue Standort für den städtischen Krisen- sowie Katastrophenschutzstab sein: die Hauptfeuerwache in der Pfnorstraße/Ecke Gräfenhäuser Straße. Der Magistrat der Stadt Darmstadt hatte bereits in seiner Sitzung am 03. September grünes Licht für das Projekt gegeben.
Keine klassische Feuerwache geplant
Die geplante Feuerwache soll viele Anforderungen unter einem Dach vereinen. Neben den klassischen Einsatzkräften und Fahrzeugen für den täglichen Betrieb soll in dem neuen Gebäude auch eine Leitfunkstelle der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr für das Stadtgebiet angesiedelt sein. Ebenfalls sind Räumlichkeiten für den Katastrophenschutzstab geplant.
Die Wache soll einen neuen Standort für den städtischen Krisenstab darstellen, so die Stadt. “Die neue Feuerwache ist Teil der kritischen Infrastruktur der Stadt, die auch in Krisensituationen voll funktionsfähig bleiben muss. Durch die Bündelung all dieser Funktionen an diesem Standort, wird die bisherige Bezeichnung ‚Feuerwache Nord‘ in ‚Hauptfeuerwache‘ geändert“, so Stadtrat Paul Georg Wandrey.”
Für 140 Einsatzkräfte ausgelegt
Die Wache soll Arbeitsstätte von rund 140 Einsatzkräften sein. Dazu kommen auch Logistik- und Werkstattbereiche, die für den Erhalt der Einsatzbereitschaft nötig sind. Darüber hinaus soll der Standort für die Aus- und Fortbildung der haupt- sowie ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen und Rettungsdienstler genutzt werden.
Planung sieht klima-optimiertes Gebäude vor
Die Wache soll nicht nur einsatztechnisch hohe Standards erfüllen, sondern auch klimatechnisch. Das Dach soll mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden. Die Wärmeversorgung soll mithilfe eines Abwasserkanal gesichert werden. Zurzeit wird auf dem Gelände in der Pfnorstraße eine Kampfmittelsondierung durchgeführt und verunreinigte Böden werden entsorgt. Der Start ist für Oktober mit ersten Kanalbauarbeiten angedacht.
POLITIK
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