„Virtuelle Synagogen“ lässt zerstörte Synagogen aufleben
Zerstörte Synagogen noch einmal besuchen und ihre Architektur bewundern? Das ist für rund 40 zerstörte Synagogen wieder möglich. Die Website „Virtuelle Synagoge“ zeigt digitale Rekonstruktionen von Synagogen, die während der NS-Zeit zerstört wurden.
Seit dem 9. November können Interessierte mehr als 40 jüdische Gotteshäuser digital auf der Website „Virtuelle Synagoge“ erkunden. Die Website zeigt schwerpunktmäßig Rekonstruktionen von Synagogen, die während der NS-Zeit zerstört wurden. Bereits in den nächsten zwei Jahren sollen rund zehn weitere digitale Rekonstruktionen hinzukommen.
Projekt der TU Darmstadt
Die Idee entstand 1994, als die Lübecker Synagoge von Neonazis durch einen Brandanschlag stark beschädigt wurde. Nun werden seit fast 30 Jahren am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt zerstörte Synagogen rekonstruiert, die dann durch ein Team des Digitalen Fachgebiets in der virtuellen Welt umgesetzt werden.
Zeichen gegen Antisemitismus
Auf der Website abrufbar sind virtuelle Bilder und Filme der verschiedenen Gotteshäuser. Ziel des Projekts ist einerseits Interessierten einen Überblick über die unterschiedlichen Bauweisen zu bieten. Andererseits soll es auch ein klares Zeichen gegen Antisemitismus setzen sowie über die Geschehnisse während der NS-Zeit informieren. Als Startdatum der Website wurde bewusst der 9. November gewählt. An diesem Tag wurden bei den Novemberpogromen 1938 zahlreiche Synagogen und jüdische Einrichtungen zerstört.
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