Fusion des Klinikums und Elisabethenstifts kann kommen

Ab dem 1. Januar 2026 sollen das Klinikum Darmstadt und das Agaplesion Elisabethenstift zu einer Holding fusionieren. Bereits Mitte September hatte der Magistrat der Fusion zugestimmt, nun erklärte sich auch die Stadtverordnetenversammlung damit einverstanden.

Mit einer deutlichen Mehrheit haben die Stadtverordneten der Fusion der beiden Krankenhäuser zugestimmt. Der Zusammenschluss soll in Bezug auf die Krankenhausreform und mit Blick auf den stetig steigenden Fachkräftmangel die Gesundheitsversorgung in Darmstadt verbessern. „Dieser einzigartige Zusammenschluss birgt zahlreiche Chancen für die Menschen vor Ort und die Möglichkeit, die Stärken beider Häuser zu vereinen. Wir freuen uns auf die weiteren Planungen und nehmen diesen positiven Schwung mit in den weiteren Gestaltungsprozess.“, so Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender der Agaplesion AG.

Fördermittel in Höhe von 92 Millionen Euro beantragt

Zunächst sollen zum 1. Januar 2026 die beiden Unternehmen unter dem Dach einer Holding zusammengeführt werden. Die Verträge dafür sollen bereits im kommenden November unterschrieben werden. Für die dann in 2027 geplanten Umbaumaßnahmen hat die Stadt bereits 92 Millionen Euro Fördermittel beim Land Hessen beantragt. Klinikdezernent André Schellenberg zeigt sich dahingehend zuversichtlich: Hier gab es von Seiten des Landes bereits positive Signale sowie konstruktive und wertschätzende Gespräche.“

„Einzigartiges Projekt“

Für die Fusion bereits gestartet, ist eine Arbeitsgruppe, welche eine gemeinsame Unternehmenskultur entwickeln soll. „Wichtig ist, dass sich für Patientinnen und Patienten und überweisende Ärztinnen und Ärzte erstmal nichts ändert. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen wir verschiedene Formate, um sich gegenseitig kennenzulernen und zum anderen die gemeinsame Zusammenarbeit zu konkretisieren.“, so Dr. Horneber und Schellenberg. Damit auch Außenstehende das Projekt besser verfolgen können, sei eine gemeinsame Homepage in Planung. „Da es ein einzigartiges Projekt ist, das in dieser Größenordnung noch niemand gewagt hat, gibt es kein Handbuch, das befolgt werden kann“, so Dr. Horneber und Schellenberg und betonen: „Klar ist aber, dass uns dieser Zusammenschluss zahlreiche Möglichkeiten eröffnen wird, die Gesundheitsversorgung in Darmstadt neu zu denken.“

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